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theneutrino 2 months ago
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May 11 2012
May 10 2012
“ Joghurt dabei, Löffel vergessen. 3D-Drucker auch. ”— philipsteffan
May 09 2012
“ Liebe Journalisten aus Nicht-Berlin, bitte 100 Mal aufschreiben: Der Senat ist nicht das Parlament von Berlin. ”— plaetzchen
“ Kaum ist der Mehdorn von der Bahn ins Flug -Business gewechselt, schon verspäten sich ganze Flughäfen. ”— hubertsrevier
May 08 2012
“ Und, wer ist alles dem Aufruf von @saschalobo gefolgt und hat ein eigenes Blog gestartet? ”— gillyberlin
Neuer Server
Das ist mittlerweile der dritte Server für diesen Blog. Und wenn du das hier lesen kannst, dann läuft alles wie es soll.
Juhu, ich habe einen eigenen Server. Sicherlich weiß es kaum einer nicht, wer mich auch privat kennt. Ab sofort noch performanter, obwohl die Geschwindigkeit bisher keine Probleme darstellte, aber halt das übliche: mehr Platz, mehr Freiheit, mehr Kosten. Letzteres hält sich zum Glück in Grenzen.
Wenn du diesen Beitrag siehst, dann wurde auch das DNS erfolgreich umgestellt und du bist wirklich hier auf dem neuen Server.
Willkommen!
Auch das Monitoring ist angepasst, sodass ich über Probleme bei der Erreichbarkeit schnell benachrichtigt werden sollte.
Spätestens ab morgen, dem 09.05.2012 im Verlaufe des Nachmittages, sollte die Nachricht überall sichtbar sein. Das geschieht aufgrund des DNS-Cachings.
“ Wenn wirklich ein ehemaliger Deutschlehrer neuer französischer Premierminister wird, könnten wir ja vielleicht alle was lernen. ”— fr_schirrmacher
“ Ohje iPad Plakatwerbung. Das muss sich ja schlecht verkaufen. ”— ubahnverleih
May 07 2012
Das unpersonale, personalisierte Web
Intelligente Websiten, die bei jedem Besucher genau die Inhalte anzeigen, die die Person interessieren, sind eigentlich eine interessante und alte Idee. Ein bisschen Verhaltensanalyse hier und da, ein Cookie dort und noch ein Plugin für andere Seitenbetreiber und schon glauben viele Firmen im Internet, dass sie personalisierte Websiten haben.
Bisweilen funktionieren die Personalisierung von Amazon, eBay, Facebook, Google, Twitter und Co jedoch herausragend schlecht, sodass die Vorabfilterung der Seiten teilweise einen gefährlichen Informationsverlust darstellen könnte.
Es gibt zwei Kategorien an Waren, die man kaufen kann und für personalisierte Seiten unterschieden werden müssen. Die Toilettenpapier- und Smartphonekategorie. Unterschied zwischen diesen beiden Produktklassen ist in aller erster Linie die Verbrauchsgeschwindigkeit. Neues Toilettenpapier braucht man häufiger als ein neues Smartphone. Warum um alles in der Welt schlagen mir also Einkaufsplattformen schon erworbene Artikel mit äußerst niedriger Wiedererwerbsrate gleichhäufig mit Toilettenpapier vor?
Es wäre viel sinnvoller die Garantie auf Artikel zu betrachten. Ein Smartphone hat eine zweijährige Herstellergarantie. Da könnte man dann doch einfach nach zwei Jahren, nachdem das Telefon gekauft wurde, die aktuellen Smart-, Clever-, Sonstwasphones anbieten. Das ist personalisiert.
Bei Facebook hingegen gibt es keine Waren zu kaufen, es gibt mehr oder weniger wichtige Informationen seiner sozialen Umgebung zu lesen. Nun ist es so, dass Facebook hohe Aktivität vortäuscht, indem einfach nahezu jeder Klick in einem Ticker erfasst und allen Freunden gezeigt wird. Das mich ein Kommentar auf einen Status von jemanden kaum interessiert, wenn ich mit ihm ohnehin kaum Kontakt habe mag sein. Allerdings setzt Facebook die Aktivität im Netzwerk gleich, mit meiner sozialen Aktivität außerhalb der Plattform. Viele andere Optionen haben sie nicht, aber ich kann es nicht beeinflussen. Möchte ich wieder mehr von einer Person erfahren, so muss ich ihr Nachrichten schreiben, auf die Pinnwand posten und weiter mit ihr agieren. Das wissen aber viel zu wenige und ist auch keine gute Funktion, wenn ich sie nicht selber beeinflussen kann, mir aber Informationen vorenthalten werden.
Zudem versteht keiner so wirklich warum die Personen im Chat so angeordnet werden, wie sie angeordnet werden. Warum man wissen muss, wer Organspender ist und so weiter. Man sollte sich viel mehr darauf konzentrieren Nutzer Daten angeben zu lassen, wie man mit wem agiert. Das man angeben kann, mit wem man was macht ist dafür sicherlich ein guter Schritt, sofern man bereit ist, das anzugeben. Auch in den Plugins die andere Seiten bei sich integrieren können, helfen hier. Immerhin können Facebook, Google und Twitter so erkennen, wer ähnliche Interessensgebiete hat. Man hat die Daten, aber wertet sie unfassbar schlecht aus. Das sieht man auch an den Statistiken für Werbung: ein viertel aller Werbungsanzeigen hat Facebook 2010 auf dem amerikanischen Kontinent ausgeliefert, Erlös: 1,5 Mrd Dollar (Teil 2 des Vortrags von Sascha Lobo auf der re:publica). Könnte man diese Anzeigen personalisierter Ausliefern, machen sich bei 900 Millionen Nutzern schon kleine Erfolge bezahlbar. Den Werbungsgewinn den hier ein Nutzer durch Anklicken von Werbung erwirtschaftet ist also so immens niedrig, dass der Wert von ca. 95 Milliarden Us-$ der Facebook zugeschrieben wird weit unterschritten bleibt. Mehr als einhundert Dollar ist der einzelne Nutzer bei dem Netzwerk wert. Davon muss man dann nochmal Fakeaccounts abziehen und sehr wenig aktive.
Abgesehen davon sollte man um tunlichst die Suche von Facebook meiden. Priorität sollte man wieder auf Funktion setzen und nicht auf Hauptsache Neuerung. Eine Zeit lang konnte ich mich nicht darauf verlassen Nachrichten von Freunden bei Facebook zu empfangen. Das ist im Grunde der schlimmste anzunehmende Fall für ein soziales Netzwerk, wenn die Kommunikation behindert wird.
Twitter, Google+ und Facebook haben noch ein weiteres Problem: neue Freunde, Friends und Follower vorschlagen. Es gibt Leute, denen soll ich ähneln, obwohl ich sagen würde, dass ich um die einen großen Bogen mache. Man schlägt mir immer wieder Freunde vor. Allerdings wenn ich nach einigen Monaten immer noch nicht mit denen befreundet bin, dann muss man mir doch nicht weiter diese sinnlosen Informationen auf den Bildschirm schreiben und hätte mehr Platz für Informationen über bisherige Kontakte.
Auch die Suche von Google beschreitet schwierige Wege. Die personalisierte Suche lässt sich nicht einfach abschalten, aber vielleicht will ich auch Neues entdecken und nicht nur immer wieder meine Meinung unterstrichen bekommen. Auch hier ist für mich wieder völlig unverständlich warum was wo steht.
Es scheint, als könnten die ganzen personalisierten Dienste wohl noch am ehesten die Person beeinflussen und nicht die Person die Dienste. Das ist gefährlich.
May 06 2012
Musik zum Sonntag
Es ist mal wieder an der Zeit: hier Musik, die in den vergangenen Tagen bei mir rauf und runter lief. Recht durchmischt diesmal, von harten verzerrten Gitarren, zu melancholischen Melodien mit Powerstimmen hin zu heroischen Orchestern.
http://www.youtube.com/watch?v=uBA2vBFgCgc
http://www.youtube.com/watch?v=gJcyAVDApvE
http://www.youtube.com/watch?v=I_Od0PJp6GI
http://www.youtube.com/watch?v=6BR31L-79sM
http://www.youtube.com/watch?v=McfIqhSH9Z0
Ab hier kommt dann nur noch meine geliebte Filmmusik.
http://www.youtube.com/watch?v=LRLdhFVzqt4
http://www.youtube.com/watch?v=o9DO1U1U5Rc
http://www.youtube.com/watch?v=-HtvlE_Al9I
Na das waren doch ein paar Titel, vielleicht ist auch was für die Youtube-Favoritenliste dabeigewesen. Würde mich freuen.
May 05 2012
“ haha, als ob ich jemals ohne Twitter leben könnte. ”— KathiKathiKathi
BOINC-Client auf Server installieren
Wer hier einigermaßen aufmerksam ließt, hat sicherlich bemerkt, dass ich mich für das verteilte Rechnen mittels BOINC interessiere. Schon über längere Zeit läuft der Client hin und wieder im Hintergrund auf meinem Rechner. So wirklich viel bringen tut das allerdings nicht. Einerseits, habe ich den Client recht selten an, da mir der heiße Laptop auf den Beinen irgendwann wehtut, andererseits weil ich ihn vergesse zu starten, aber ihn nicht in den Autostart stecken möchte.
Da ich aber in der Vergangenheit schon einmal die Gelegenheit hatte, zu testen, wie das ganze auf einem Rootserver aussieht, habe ich ihn nun dauerhaft auf einem Server laufen.
In den zwei bis drei Wochen, die das Programm damals auf einem Quadcore (mit Hyperthreading auf Octocore gebrachten)
Prozessor lief, errechnete er recht erstaunlich viel. Trotz das bei einem Intel® Core™ i7-920 Prozessor eigentlich einiges zu erwarten war, erstaunte mich der Punktezuwachs: an guten Tagen fast bis zu 3000 Punkte. Das entspricht dem, was ich insgesamt vielleicht vor dem Server an Punkten hatte.
Nach dem Servereinsatz waren es dann über 50 000 Punkte. Übrigens sagen die Punkte nichts weiter aus, sie sind im Grunde nur zu Vergleichszwecken da. Mich katapultierte es auf Platz ~200.000 von 2.403.000 gemessen an den durchschnittlichen Punkten pro Projekt. Kein Wunder, ist das doch auch ein Maß dafür, wo man die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Rechner einordnen kann.
Mittlerweile wird BOINC bei mir dauerhaft laufen. Nicht auf dem Wahnsinnsserver, sondern ein mittelpotentes Gerät.
Für alle, die BOINC zufällig auch auf Linux installieren wollen, kommt hier nun eine Anleitung, wie man es einrichtet:
apt-get install boinc-client //via Paketverwaltung die Software installieren
/etc/init.d/boinc-client start//das Programm im Hintergrund sessionunabhängig starten
boinccmd --project_attach URL auth //für URL die ProjektURL angeben (www.worldcommunitygrid.org) und den Accountkey eingeben
boinccmd --set_run_mode always //BOINC soll unabhängig von anderen Parametern laufen
boinccmd --set_network_mode alway //BOINC darf immer mit dem Internet kommunizieren
boinccmd --read_cc_config //Konfiguration neu einlesen (sicherheitshalber)Das wollte bei mir ewig nicht funktionieren, weil BOINC kurzzeitig eine Last verursachte, dann aber nicht mehr. Problem war, dass der Run Mode standartmäßig auf “auto” steht und bei mir der Client dann keine neuen Aufgaben startete.
Mittlerweile läuft der Client seit >20 Stunden durch.
Besonderes Schmäckerchen: der Server läuft mit 100% Ökostrom!
Übrigens sollte man, gehört der Server einem nicht selber, schauen, ob man Software die dauerhaft hohe Lasten generiert, überhaupt betreiben darf. Der Traffic sollte kein Problem sein, schließlich werden bei BOINC nur ein paar Aufgaben hin und hergeschoben. Vielleicht noch ein paar Grafiken. Insgesamt sollte es monatlich – projektabhängig – weit unter einem Gigabyte liegen.
Hier noch eine interessante Präsentation über ein Beispielprojekt:
“ Hallo Ukraine, ihr braucht wirtschaftliche Relevanz, dann klappt's auch mit Sportevents trotz Menschenrechtsverletzungen. Gruß China ”— sechsdreinuller
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...













